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  <title>barcelona de</title>
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  <language>de</language>
  <pubDate>Sat, 19 Apr 2008 15:46:32 +02:00</pubDate>
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    <title>Die abgebröckelte Treppe</title>
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    <pubDate>Sat, 19 Apr 2008 17:42:00 +02:00</pubDate>
    <dc:creator>Redacció Barcelona</dc:creator>
            
    <description>    &lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://barcelona.cafebabel.com/public/barcelona/escalier.bmp&quot; alt=&quot;escalier.bmp&quot; style=&quot;float:left; margin: 0 1em 1em 0;&quot; /&gt; Ein prächtiges Eckhaus erhebt sich im Herzen des Viertels Gracia. Um hineingehen zu können, muss man den Kopf einziehen und einen seltsam kleinen Eingang in einer Garagentür aus massivem Holz nehmen. Die Schritte hallen in dieser nackten Halle wider, in der die Geräusche anderen Natur sind, wie in einer Kirche. Das imposante Erscheinungsbild des Raums kontrastiert mit seinem heruntergekommenen Zustand. Die steinernen Treppenstufen sind mit Pappe bedeckt und das fahle Licht traut sich nicht hinauf.&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;In diesem Stockwerk bröckeln die leprösen Mauern in ganzen Stücken ab und verstreuen ihre kranke Schale über den Fußboden. Diese Farbbrocken, die den Abdruck der Zeit tragen, voller mit Feinfühligkeit gezeichneter Risse, erschaffen abstrakte Gemälde mit raffinierten Nuancen. Auf dem Sternenboden schaukelt eine angeschlagene Fliese und versinkt mit einem Knirschen. Das von den Schritten ausgetretene Holz kehrt seine tiefen Adern an die Oberfläche.
Durch die mit Glas dekorierten Fenster lassen die kaputten Scheiben die Feuchtigkeit und das Licht hinein, die von draußen kommen.
Ein Text von der französischen Künstlerin Géraldine Garçon, die in Barcelona lebt und künstlerische Kreationen macht über das Alltagsleben der Städte, in denen sie lebt.&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;Ein Text von der französischen Künstlerin &lt;strong&gt;Géraldine Garçon&lt;/strong&gt;, die in Barcelona lebt und künstlerische Kreationen macht über das Alltagsleben der Städte, in denen sie lebt.&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Dieser Text ist der dritte einer Serie von Porträts der Stadt Barcelona, die von Europäern verfasst sind. Hast Du Dich in Barcelona verliebt? Mach mit in der Redaktion des Barcelona-Blogs von cafebabel.com.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Übersetzung von Ricarda Lynn Otte&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;</description>
    
    
    
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    <title>Woher stamme ich?</title>
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    <pubDate>Thu, 17 Apr 2008 22:45:00 +02:00</pubDate>
    <dc:creator>Redacció Barcelona</dc:creator>
            
    <description>    &lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;img src=&quot;http://barcelona.cafebabel.com/public/barcelona/bcnalbada.jpg&quot; alt=&quot;bcnalbada.jpg&quot; style=&quot;float:left; margin: 0 1em 1em 0;&quot; /&gt;Man hat mich schon oft gefragt, woher ich komme, ob ich mich als Franzose oder als Spanier fühle. Die Antwort war fast immer dieselbe: Ich bin weder das Eine, noch das Andere, ich habe grundsätzlich nichts gegen (aber auch nichts für) die Katalanen, die Spanier, die Franzosen, noch gegen die Chinesen. Einfach, weil ich nicht alle kenne. Das ist, was man eine Mindestmoral nennen könnte.&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;Tatsächlich komme ich weder aus einem Land, noch aus einer Region, noch aus einer einzigen Stand; ich mag es, zu sagen, ich sei aus einer Straße, aus einem Haus, aus einem Kino, aus einem Park, aus all den Orten, die ich kennen gelernt habe und die mir etwas bedeutet haben. Ich war mal eher Franzose, Provenzale, um genauer zu sein (so wie man sagt, glücklich oder traurig zu sein), weil ich genau dort den größten Teil meiner Schulferien verbracht habe. Wenn man, wie es Saint-Exupéry behauptet, „aus seiner Kindheit stammt wie aus einem Land“, vielleicht bin ich dann zu einem großen Teil aus Barcelona, obwohl ich in anderen Städten gelebt habe, die mir wichtiger waren.&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;Ich bin die Summe aus vielen Dingen aus Barcelona. Aus einem riesigen und anspruchsvollen Gymnasium, idyllisch und erstickend wie es die großen Familiensein können, aber zweifelsohne prägend (im Guten wie im Schlechten). Es ist kein Zufall, dass die ehemaligen Schüler es El Cole nennen so wie Andere zu ihrer Zeit von der Partei oder von der Heimat sprachen. Eine kolossale Struktur aus Tentakeln, die einen großen Teil unseres Lebens absorbierte und deren Echo bei vielen von uns noch in den Erinnerungen widerhallt.&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;Später stellten wir bald fest, dass diese Stadt – da kann man sagen, was man will (und auch, wenn das den einen oder anderen Überempfindlichen jetzt vielleicht ärgert) – auf keinen Fall einen Hinweis auf Föderalismus oder Dezentralisation bietet. Es gibt einen diffusen, veränderlichen, vielfach subjektiven Raum, den wir El Centro nennen und der sich bald in den Ort aller Versammlungen, Treffen, Abendessen oder anderer Feiern verwandelt. Oft ist der Referenzbereich vage und sicherlich gibt es niemanden, der sein exaktes Ausmaß mit Gewissheit benennen kann. El Centro integriert sich auf die Weise in die Liste großer Konzepte wie Zeit und Liebe, die wir nicht definieren können, von denen wir aber sicher sind, zu wissen, was sie sind.&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;Es ist so wie ein Ort eine Person formt: Mit seinen „vamos a tomar un café“, die alles andere als eine Einladung zum Kaffeetrinken darstellen, seinen Frühlingen, wenn es so aussieht, als sei jeder schon in Ferien, seinen San Juanes, bei denen es besser ist, zu Hause zu bleiben, seinen Bussen, die niemals vorbeifahren ... So also bin ich die Summer der Leute, die ich kennen gelernt habe und der Orte, die mich geprägt haben. Viele der Orte dieser Stadt leben in mir und oft sind sie meine. Ich könnte nie von hier fortgehen, auch wenn ich sehr weit weg gehen würde, und es ist besser so. Wir sollten hinzufügen und nicht ersetzen. Ein Freund von mir ist aufgebrochen, um eine Weltreise zu machen. Bevor er nach China abflog, ging er sich von seinem kleinen Stückchen schmutzigen Touristenstrand verabschieden. Es ist egal, wie dieser Ort ist und wo er sich befindet, mein Freund ist ein stückweit von dort. Aber auch aus vielen anderen Orten, die er noch kennen lernen wird...&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Dies ist das zweite europäische Barcelona-Porträt, das die Redaktion seinen Lesern präsentiert. Autor ist der französisch-spanische Journalist Aurélien Le Genissel.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Übersetzung von Ricarda Lynn Otte&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Fotorechte: “Mor (bcnbits)”&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;</description>
    
    
    
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    <title>Europa: die große Abwesende in den Debatten zwischen Rajoy und Zapatero</title>
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    <pubDate>Wed, 09 Apr 2008 21:51:00 +02:00</pubDate>
    <dc:creator>Redacció Barcelona</dc:creator>
            
    <description>    &lt;p&gt;Das zweite TV-Duell im Vorfeld der spanischen Wahlen am 9. März zwischen den Kandidaten der beiden großen spanischen Parteien, dem Konservativen &lt;strong&gt;Mariano Rajoy&lt;/strong&gt; (PP) und dem Sozialisten &lt;strong&gt;José Luis Rodríguez Zapatero&lt;/strong&gt; (PSOE), endete, so die Daten aller erschienenen Umfragen, mit einem Sieg für den amtierenden Premierminister.&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;Wie schon in der ersten Debatte legten beide Spitzenkandidaten ihre Haltungen zu brennenden Fragen der spanischen Aktualität dar so wie die Verlangsamung der Wirtschaft, den Zugang zu Wohnraum, die Regelung der Einwanderung, Sicherheit und Terrorismus, Verfassungspolitik, Sozialversorgung etc.
Und was war mit Europa? Europa hat sich von beiden Debatten ferngehalten. Sie erschien nur auf dem Kampfplatz wenn beide Kandidaten Vergleiche zogen zwischen Spanien und anderen europäischen Ländern bei Themen wie Bildung, internationale Beziehungen oder Wirtschaftspolitik.&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;Trotzdem, wie sie in im Vereinigten Königreich sagen würden, No News, good news. In einer Kampagne, die von gegensätzlichen Positionen und sich überkreuzenden Anschuldigen bestimmt wird, ragt Europa auf der politischen Landkarte Spaniens wie ein gemeinsamer Ort des Konsenses heraus, der sich, das nur am Rande, nicht auf diese beiden politischen Parteien beschränkt.&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Übersetzung von Ricarda Lynn Otte&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;</description>
    
    
    
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    <title>Die Mütterchen</title>
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    <pubDate>Tue, 08 Apr 2008 21:55:00 +02:00</pubDate>
    <dc:creator>Redacció Barcelona</dc:creator>
            
    <description>    &lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://barcelona.cafebabel.com/public/barcelona/mem_re.bmp&quot; alt=&quot;mem_re.bmp&quot; style=&quot;float:left; margin: 0 1em 1em 0;&quot; /&gt; Es ist Zeit für jedes Mütterchen, das etwas auf sich hält, sich mit in seiner Kampfuniform anzukleiden, Plastik-Clogs anzuziehen und seine gestreifte Schürze, zum Besen zu greifen und sich im Sturmangriff auf den Bürgersteig zu stürzen. Die Wischmopps sind bei der Arbeit, die Eimer leeren sich in den Straßengraben. In fünf Minuten ist die Straße sauber und trieft. Es wird also Zeit, Einkäufe zu erledigen, die Schürze abzulegen und ein wenig Ordnung in die Haare zu bringen, um auf gar keinen Fall die morgendliche Verabredung zu verpassen.&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;Mit einem Fuß auf der Kreuzung hält die Hausfrau nach allen Richtungen Ausschau, in der Erwartung eines Ereignisses, auf ein zufälliges Wiedersehen lauernd, das nie lange auf sich warten lässt. Eine Klatschbase, die vom Markt zurückkommt, nähert sich schnellen Schrittes, gefolgt von einer umgänglichen Nachbarin. Die beiden stellen ihre Einkaufskörbe auf den Boden, um die letzten Neuigkeiten des Viertels unter die Lupe zu nehmen.
Große Gesten und jede Art von Mimik schmücken ihre Gespräche aus. Sie bereiten sich alle fünf Minuten zum Gehen vor, tun so, als rafften sie ihre Taschen zusammen, setzen den Impuls zum Aufbruch, aber sie werden immer am Ärmel zurückgehalten und sie bleiben noch fünf, zehn, fünfzehn Minuten länger. Der Morgen ist immer viel zu kurz. Dann, zurück zu Hause, holen die Mütterchen ihren Stuhl auf die Strasse und lassen sich im Sonnenlicht nieder, um in aller Ruhe den Klatsch des Vortags zu besprechen.&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;Ein Text von der französischen Künstlerin &lt;strong&gt;Géraldine Garçon&lt;/strong&gt;, die in Barcelona lebt und künstlerische Kreationen macht über das Alltagsleben der Städte, in denen sie lebt.&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Dieser Text ist der erste einer Serie von Porträts der Stadt Barcelona, die von Europäern verfasst sind. Hast Du Dich in Barcelona verliebt? Mach mit in der Redaktion des Barcelona-Blogs von cafebabel.com.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Übersetzung von Ricarda Lynn Otte&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;</description>
    
    
    
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    <title>Mach mit bei barcelona.cafebabel.com</title>
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    <pubDate>Sat, 05 Apr 2008 16:17:00 +02:00</pubDate>
    <dc:creator>Redacció Barcelona</dc:creator>
            
    <description>    &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Cafebabel.com Barcelona sucht Leute, die etwas zum neuen Blog beisteuern wollen. Bist Du Austauschstudent und  lebst in den lärmigen und lebendigen Straßen Barcelonas? Oder vielleicht jemand, der interessiert daran ist, irgendetwas zur Stadt und Deinen Kontakte mit anderen Europäern zu kommentieren? Teile Deine Ideen und schreibe an &lt;a href=&quot;http://barcelona.cafebabel.com/de/post/2008/04/05/barcelona@cafebabel.com&quot;&gt;barcelona@cafebabel.com&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;</description>
    
    
    
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